SVS - Express

FSV Bad Wünnenberg/Leiberg - SV Steinhausen 5:0

30. Spieltag - Kniefall vor dem Meister

Erste Mannschaft des SVS

Bad Wünnenberg: Aus der Ankündigung seines Coaches Maik Lübbert, der SV werde nicht nach Wünnenberg fahren, um mit den Hausherren die Meisterschaft zu feiern, wurde nichts.
Die Motivationslagen waren dann doch zu unterschiedlich, das jeweilige Vorhaben in die Tat umzusetzen. Hier der Gastgeber, der angesichts des Spielverzichts seines Rivalen Brenken noch einen Punkt zur Meisterschaft benötigte, drüben ein Gast, dessen ordentliche Saisonbilanz keinen besonderen Anreiz mehr finden konnte. Dabei sah der SV in der 1. Halbzeit bei unangenehmer Luft und Temperatur noch einigermaßen stabil aus, erspielte sich zwar keine einzige Chance, konnte hinten jedoch weitgehend den "Laden" dichthalten. Einzig in der 25. Minute war man bei einem lange in der Luft befindlichen Freistoß so 15 bis 20 Sekunden nicht im Bilde, prompt befand sich der Ball plötzlich hinter der Linie.
Die 2. Halbzeit hatte kaum begonnen, da fiel die Vorentscheidung. Eben noch hatte Lars Kaup einen Ball zur Ecke retten können, da brachte just diese Ecke das 2:0. Zweifellos war der Eckball recht scharf und auf den kurzen Pfosten getreten, doch befanden sich hier zunächst nur Steinhäuser, die sich offensichtlich über die Zuständigkeit nicht einigen konnten. Und schon war es geschehen.
Obwohl nun der Wettergott frische Luft und deutliche Abkühlung schickte, waren es leider die Grün-Weißen, denen die Luft und zunehmend die Lust ausging. Der Gastgeber drückte dagegen auf die "Tube" und provozierte Fehler auf Fehler bei den Grün-Weißen. Innerhalb von knapp zehn Minuten erhöhte er auf 5:0 und ließ es in der letzten Viertelstunde etwas langsamer angehen.
Wollen wir aber die einzig erwähnenswerte Chance der Steinhäuser nicht ungenannt lassen, als Marvin nach Eckball durch Jan Rüther zum Kopfball kam, dessen Wucht gereicht hätte, sein Ziel aber nicht erreichte.
Doch sollten wir nicht allzu streng sein mit der Beurteilung der Leistung am heutigen Spieltag, sondern eher den 8. Tabellenplatz am Ende einer doch ziemlichen unruhigen Saison angemessen würdigen.
Gratulieren wir den Wünnenberg/Leibergern zur Meisterschaft und wünschen ihnen für das Aufstiegsrennen alles Gute !


Autor:

Anton Rüther

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